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Wie Familie prägt – und was wir mit PSE, der Positiven Selbst Entwicklung bewirken können

Von Dr. med. Ulrike Güdel
(2014)

Wenn ein neuer Patient  in meine Praxis kommt, frage ich ihn nicht nur nach seinen aktuellen Beschwerden und nach seinen bisherigen Operationen oder Befunden. Ich erkundige mich auch nach seiner Herkunftsfamilie, seiner Position in der Geschwisterreihe, nach seiner Kindheit  und dem, woran er sich erinnert.
Dabei kommen alte Schrecknisse, wie ein sexueller Missbrauch, eine Vernachlässigung durch überforderte oder lieblose Eltern ans Tageslicht. Oder es stellt sich heraus, dass der Patient der „Überlebende" ist, während ein Geschwisterkind gestorben ist- an Krankheit, bei Unfall oder durch Selbstmord.

Diese Ereignisse, die längst vorüber sind, haben aber oft immer noch Auswirkungen auf Körper und Seele. Sie  haben Einfluss darauf, ob ein Mensch gesund bleibt oder ob er erkrankt.

Was gibt nun den Ausschlag, ob eine Situation uns innerlich krank werden lässt—und im wörtlichen Sinne „kränkt"?

Wie bei vielen Dingen im Leben ist es wesentlich, wie viele aggressive Kräfte es gibt—und wie gut dagegen unsere Defensive aufgestellt ist. Nicht nur beim Fussball spielt dies eine Rolle, sondern in zahlreichen anderen Lebenssituationen in gleichem Masse.

Je gravierender das Trauma oder der Schock, der einem widerfährt, desto grösser die Chance, dass dieses Ereignis Spuren in der Seele und im Körper hinterlässt.

Je besser und solider aber unser grundsätzliches Vertrauen ins Leben und in unsere eigenen Fähigkeiten ausgeprägt ist, desto besser aber auch unsere Chance, aus Krisen gestärkt oder zumindest unbeschadet hervorzugehen.

So gibt es immer wieder Menschen, die schlimmste Katastrophen scheinbar problemlos überstehen, gesund und humorvoll bleiben, während andere schon bei kleineren Anlässen komplett aus ihrem inneren Gleichgewicht geworfen werden.

Was unterscheidet nun die „Glückskinder" von den „Pechvögeln"?

Wie unterscheiden sie sich in ihren Reaktionsmustern?

Zunächst möchte ich einen typischen Pechvogel vorstellen.
Oft sagen solche Menschen, dass ihre Eltern- oder der Krieg- oder die Vertreibung- oder die Arbeitslosigkeit- oder die undankbaren Kinder- oder der böse Nachbar- oder der mobbende Chef- oder die zänkische Schwiegermutter an all ihren Symptomen schuld seien.

Wenn nur diese oder jene Schwierigkeit nicht wäre, dann könnte es ihnen endlich gut gehen—aber ach, dem ist nicht so.

Diese Menschen sind allen Ernstes der Ansicht, wenn sie nur lange genug darauf beharren, dass das ihnen vermeintlich zugefügte Unrecht gesühnt wird, dann werde es ihnen besser gehen. So dürfen sie sich selbst gar nicht die Erlaubnis geben, die Vergangenheit ruhen zu lassen und einen alten Seelenschmerz heilen zu lassen.
Anstelle ihn los zu lassen, wird er festgehalten und immer wieder aufgewärmt; mit jeder erneuten Schilderung der Vorgeschichte wird darauf hingewiesen, dass der Schmerz, das Rheuma oder die Depression ja nur deswegen da ist, weil damals in der Kindheit dies oder jenes vorgefallen ist.

Sie übersehen, dass unsere Erinnerung uns trügen kann, weil wir die Welt nun nicht mehr aus dem Blickwinkel eines kleinen Kindes betrachten. Solch eine Schilderung lässt auch ausser Acht, dass wir selbst dafür verantwortlich sind, was wir aus unseren unterschiedlichen und oft schwierigen Startbedingungen ins Leben machen.

Spätestens mit der Volljährigkeit sind wir rein rechtlich für das, was wir tun oder unterlassen, selbst verantwortlich und müssen uns dafür rechtfertigen. Es mutet schon ein wenig grotesk an, wenn ein 50 jähriger seinen beruflichen oder privaten Misserfolg immer noch seinen Eltern in die Schuhe schieben möchte. Selbst wenn diese noch am Leben sind, haben sie ihre Erziehungsaufgaben längst abgeschlossen.


Was geschieht hier hinter den Kulissen - auf der Bühne der Seele?

Menschen kommen, darüber sind sich viele Weisheitslehren einig, nicht als „unbeschriebene Blätter" auf die Welt. Wenn wir an die Theorie der Wiedergeburt glauben, so bringen wir alle unsere Vorerfahrungen, unsere Muster und Prägungen mit in dieses Leben. Zudem werden wir von unserem ersten Atemzug an von unserem Umfeld geprägt – den Eltern, Grosseltern, Freunden, Nachbarn, Lehrern etc. Ganz besonders intensiv scheinen die Prägungen und Eindrücke zu sein, die uns in den ersten drei Lebensjahren geschehen. In dieser Lebensphase sind wir noch im „halbhypnotischen Zustand" ohne bewusste Erinnerungen. Unser bewusstes Erinnern setzt üblicherweise um das 4. Lebensjahr ein – ab dann beginnen wir auch nachzufragen und unser  „Ich will!" bewusst  einzusetzen.

Alles, was davor in uns „hineinmarschiert", sitzt in tiefen Schichten unseres Unterbewusstseins und kann von unserem Tagesbewusstsein kaum noch erreicht werden.

Mithilfe der PSEnergy (Positive Selbst Entwicklung mit Energie- Check), einem System homöopathischer Informationstherapie, gelingt es aber, diese tief verborgenen Prägungen zu erreichen. Dies sind die tief sitzenden Überzeugungen, wie wir die Welt sehen. Das, was ich denke, sehe ich auch. Ist meine  Brille nun „rosa", erscheint mir alles in einem freundlichen Licht; ist sie grau oder gar schwarz, so können wir in nichts die positive Seite entdecken.

Aufgabe der PSEnergy- Therapie ist es, mit  homöopathischen Mitteln, positiven Lösungssätzen, alltagstauglichen Hausaufgaben und Empathie des Therapeuten den Patienten auf seinem Heilungsweg zu begleiten. Er soll den Schatten seiner Seele überwinden, die abgespaltenen Seelenanteile in sich integrieren und erkennen, dass hinter jeder Energieblockade die gute Lösung schon angelegt ist: Wir müssen sie nur entdecken und dann auch in uns annehmen!

Dieser Selbsterkenntnis stellt sich jedoch der Widerstand des „Energieräubers" in uns entgegen: Dieser möchte am alten Verhaltensprogramm festhalten; er will, dass alles so bleibt, wie es bisher war- denn das alte Leiden ist vertraut. Wer weiss, was nachkommt?

So hängen wir in der Opferrolle fest - so als hätten wir keine Wahlmöglichkeiten.

Dann bleibt uns in der Tat nur noch übrig, die Umstände zu beklagen und einen Schuldigen zu finden, den wir anklagen können. Selbst angenommen, wir fänden einen Schuldigen, den wir anhand eines „Indizienprozesses" verurteilen könnten. Würde das irgendetwas von dem, was wir in der Kindheit erlebt oder durchlitten haben, wieder rückgängig oder ungeschehen machen? Leider nicht.

Wir müssen uns also, ob wir wollen oder nicht, mit der Tatsache auseinandersetzen, dass bereits der gestrige Tag Vergangenheit ist und nicht mehr zurück geholt werden kann - wie sehr wir uns auch immer bemühen. Ich erlebe Tag für Tag in der Praxis Menschen, die fast nur in ihrer negativen Vergangenheit leben und innerlich nach Rache rufen.
Darüber verpassen sie das Hier und Jetzt und bemerken nicht, dass sie dieses Festhalten am Vergangenen unendlich viel Kraft kostet und sie krank macht.

Es scheint dennoch einfacher zu sein, den Schuldigen im Aussen zu suchen, als selbst für sein Denken, Fühlen und Handeln Verantwortung zu übernehmen.
Ich gebe zu, die Gesellschaft macht es uns nicht leicht: Wann immer ich Politikern, Wirtschaftlern, Medizinern oder Medienschaffenden zuhöre - überall der gleiche Tenor: Dies und jenes ist schuld, dies und das läuft falsch, wenn nur dies und das anders wäre, dann….

Nirgends ist die Rede davon, dass wir alle der Staat sind, dass wir Einzelnen über unser Konsumverhalten die Wirtschaft bestimmen. Unsere Haltung uns selbst gegenüber hat einen Einfluss auf unsere Gesundheit an Leib und Seele. Wir haben zum Beispiel eine Wahl, welche Fernsehsender wir anschalten und welche nicht.

So durchdringt „man kann ja eh nichts machen oder ändern…" immer grössere Bereiche unseres Bewusstseins. Es ist aber möglich, mit eigenständigem Denken, Fühlen und handeln gegen den Strom zu schwimmen.

Die „Glückskinder" leben es uns vor!

In ihren Lebensgeschichten gibt es nicht weniger Dramen als in anderen.

Aber sie werten und bewerten anders.

Hier heisst es dann:

  • Wir haben zwar flüchten müssen, aber dann haben wir uns eine neue Existenz aufgebaut- und es ist uns gut gegangen.

  • Oder: Wir waren zwar im Krieg, aber wir haben das KZ überlebt.

  • Oder: Ich habe meinen Job verloren, aber jetzt komme ich endlich zum Schreiben, das wollte ich schon mein ganzes Leben lang.

  • Oder: Ich habe erkannt, was für ein armseliges Würstchen mein Chef sein muss, wenn er es nötig hat, mich zu mobben.

  • Oder: Meine Kinder dürfen ihr eigenes Leben führen, ich habe sie ja nicht gefragt, ob sie auf die Welt kommen wollen, als ich ihnen das Leben schenkte.

  • Oder: ich habe mich mit meinem Nachbarn ausgesprochen und wir haben festgestellt, dass wir viele gemeinsame Interessen haben.


Was ist hier anders als bei den Pechvögeln?

Die Glückskinder sind der festen Überzeugung, dass sie aktiv etwas ändern können in ihrem Leben. Sie haben darüber hinaus verstanden, dass die Vergangenheit vergangen ist—und dass ich nichts mehr davon ändern kann, keinen einzigen Moment davon!
Sie wissen aber auch, dass, egal, wie schlimm die Kindheit war, sie jetzt vorüber ist.

Jetzt bin ich gross, jetzt kann ich es anders, besser, schöner machen
.

Dazu muss ich nur loslassen!! Ich darf loslassen! Ich darf mir vergeben und üble Ereignisse neu bewerten! Die Psychologie nennt diesen Vorgang „Reframing" – ich gebe quasi meinem inneren Bild einen neuen Rahmen, damit ich es schöner finde.

Mit der PSEnergy habe ich nicht nur die Chance, die „Gefängniskugeln" energetischer Art endgültig los zu werden, ich habe zudem die Möglichkeit, von meiner Seele zu erfahren, wo sie mich denn hinhaben möchte.

  • Was habe ich bisher nicht wahrnehmen können?

  • Welchen Schatz kann ich nun für mich beanspruchen?

  • Welche Ressourcen habe ich?

  • Was sind meine Fähigkeiten?

  • Wie kann ich meine Freude aktivieren?


Viele Menschen sind mit einem strengen Vater oder einer kritischen Mutter gross geworden. Ständig wurden sie kritisiert oder beschimpft:

  • „Aus Dir wird nie etwas!!"

  • „Du bist ein fauler Hund!" oder

  • „Du bist doch nur ein Mädchen!"

  • „ Du kannst das nicht!"

  • „Das hättest Du viel besser machen können"


Solche Sätze sitzen tief und schmerzen immer noch. Deshalb ist es wichtig, sie umzuwandeln und für sich selbst eine neue Wahrnehmung zu üben und zu trainieren,
wie z.B.:

  • Ich bin okay, so wie ich bin, mit allen meinen Macken und besonderen Fähigkeiten"

oder auch

  • Ich darf akzeptieren, dass ich nicht immer funktionieren muss, sondern mich auch entspannen darf".


Anstelle also lebenslang darauf zu warten, dass der strenge Vater ein Lob ausspricht, könnten wir doch beginnen, uns selbst zu loben und wertzuschätzen. Das macht uns nicht nur glücklicher, sondern auch unabhängiger von der Zustimmung anderer.

Ausserdem wächst uns mehr Lebenskraft und Freude zu. Diese Zusatzenergie können wir dann nutzen, um unsere heutigen und zukünftigen Ziele besser zu erreichen. Ein energiereicher Körper kann Symptome wie Schmerzen oder Schwächen besser heilen und sich selbst besser regulieren.

Damit ist die PSEnergy weit mehr als eine von vielen Methoden zur „Symptombekämpfung". Sie geht an die innerseelischen Ursachen, löst alte Muster auf, verbündet sich mit dem inneren Heiler in jedem Menschen. Sie kann so wirkliche Quantenheilung anstossen.
Um damit zu arbeiten, muss man übrigens nicht auf Symptome warten. Die Positive Selbst Entwicklung kann vorzüglich zur Vorbeugung eingesetzt werden- zur Gesunderhaltung, Salutogenese und inneren Balance.


Adresse des Verfassers:

Dr. med. Ulrike Güdel
Unterbiel 22
4418 Reigoldswil
Email: info@psenergy.ch
Internet:
www.psenergy.ch



 
 
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